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Ab 4. Mai 2020 dürfen Sportvereine Außensportanlagen unter Auflagen wieder nutzen. Die Mitglieder der Staatsregierung haben sich in ihrer Kabinettssitzung vom 30. April 2020 darauf verständigt.

»Wir schließen keine Sportarten aus, machen aber zur Bedingung, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern ebenso einzuhalten ist wie die geltenden Hygienevorschriften. Auch beim Training an der frischen Luft müssen wir uns stets bewusst sein, dass wir uns nach wie vor einem Infektionsrisiko aussetzen«, sagte Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller. »Unsere Sportlerinnen und Sportler sehnen sich danach, ihr Training zum Teil wieder aufnehmen zu können. Deshalb freue ich mich über die neue Regelung, die ein wichtiges Signal für den Breitensport und das Vereinsleben im Freistaat Sachsen ist. Ich appelliere aber an alle Sportler und Trainer, nicht nur die Regeln im Spiel, sondern auch jene in der Pandemiebekämpfung einzuhalten«, so Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller.

So sei neben der Abstandswahrung beispielweise wichtig, dass das Training in kleinen Gruppen stattfindet und die Händehygiene eingehalten wird. Sportgeräte müssen nach dem Training gereinigt werden.

Innensportstätten und Schwimmbäder bleiben für den Publikumsverkehr weiterhin geschlossen.

Generell gilt die Einhaltung der DOSB Leitplanken & DOSB Hygiene Tipps, dazu im Speziellen und auch für den Volleyballsport modifiziert:

Spiel- und Sportbetrieb (eigenständige Ausübung der Sportart ohne Anleitung)

  • Alle Sportler/innen bestätigen die Kenntnis der Sonderregeln und der besonderen Fürsorgepflicht
  • Ausübung im Freien zu bevorzugen; ggf. ist in allen Sporthallen auf eine ausreichende Belüftung zu achten
  • Möglichst kleine Gruppen zu bevorzugen (Orientierung an den DOSB Empfehlungen: Bis zu 5 Sportler*innen unter besonderer Beachtung von Hygienevorschriften und besonders kontrollierten Trainingsabläufen sowie in geschützten Trainingsstätten)
  • Kein Körperkontakt
  • Abstand von mindestens 2m zueinander einhalten
  • Abstand von 1-2m zum Netz muss eingehalten werden
  • keine direkten Ballaktionen am Netz
  • wenn möglich keine Aufschläge/Angriffe in die Mitte zweier Spieler/innen (da direkter Kontakt verursacht wird)
  • ggfs. mit (neu zu entwickelnden) Sportmasken spielen
  • viel schwitzende Menschen sollten noch mehr Abstand zu anderen Personen halten
  • gründliches Händewaschen vor und nach dem Sport
  • Duschen und Umziehen nach dem Training zu Hause

Trainingsbetrieb (unter Anleitung eines Übungsleiters/Trainers)

  • Alle Sportler/innen bestätigen die Kenntnis der Sonderregeln und der besonderen Fürsorgepflicht
  • Training im Freien zu bevorzugen. Ggf. ist in allen Sporthallen auf eine ausreichende Belüftung zu achten
  • Möglichst kleine Gruppen zu bevorzugen (Orientierung an den DOSB Empfehlungen: Bis zu 5 Sportler*innen unter besonderer Beachtung von Hygienevorschriften und besonders kontrollierten Trainingsabläufen sowie in geschützten Trainingsstätten; Trainingsgruppen sollten in der Zusammensetzung festgelegt und vorerst nicht geändert werden)
  • Die gesamte Mannschaft ist in konstant bleibende Kleingruppen aufzuteilen. Dadurch wird im Falle einer Infektion der Kontakt zu anderen Spieler/innen limitiert und die anderen Kleingruppen können den Trainingsbetrieb fortsetzen
  • Kein Körperkontakt (Während des Trainings; insbesondere bei Begrüßung/Verabschiedung/ kein Abklatschen nach Spielzügen)
  • Mannschaftsbesprechungen, Mannschaftsfeiern und weitere Zusammenkünfte sind verboten
  • Mindestabstand von 2m einhalten (Übungsformen ohne Block; Hinterfeld Angriffe usw.)
  • Abstand von 1-2m zum Netz muss eingehalten werden
  • keine direkten Ballaktionen oberhalb der Netzkante am Netz
  • es werden Übungsformen gewählt, die Kollisionen vermeiden/unmöglich machen (keine zwei Personen in der Abwehr, oder Annahme)
  • ggfs. mit (neu zu entwickelnden) Sportmasken spielen
  • viel schwitzende Menschen sollten noch mehr Abstand zu anderen Personen halten
  • Alle Trainingsteilnehmer erscheinen bereits umgezogen zum Training
  • Die Anreise erfolgt, entgegen der soziökonomischen und ökologischen Gesichtspunkte, nicht in Fahrgemeinschaften
  • gründliches Händewaschen in allen Trinkpausen, vor und nach dem Training
  • Duschen und Umziehen nach dem Training zu Hause
  • Vor und nach jedem Training werden die Trainingsutensilien desinfiziert
  • Trainingsteilnehmer sollten ihr eigenes Handtuch und Getränk mitbringen und diese auch beschriften

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