Home » Allgemein » Trotz Bronzemedaille traurige Gesichter

Die U14-Jungen der Volleyballfreunde reisten am vergangenen Sonntag zur Bezirksmeisterschaft in die Oberlausitz nach Zittau. Nach der kurzfristigen Absage von Reichenbach waren lediglich der Ausrichter Zittau und das Team aus Bautzen mit am Start. Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ wurden die drei Medaillenplätze ausgespielt. Im ersten Spiel des Tages trafen Zittau und Bautzen aufeinander. Die Zittauer nutzten ihre Größenvorteile gekonnt aus und gewannen souverän 2:0 (-18, -15). Damit stand Bautzen im Spiel gegen die Zusestädter bereits unter Erfolgsdruck, da nur der Erst- und Zweitplatzierte weiter zu den Sachsenmeisterschaften im Januar fahren darf. Und dieses Ziel verfolgten die Senfstädter weiterhin.

Im ersten Satz spielten jedoch die Blau Weißen einen äußerst soliden Volleyball und ließen den Bautzner Spielern nur 17 Punkte. Warum im zweiten Satz so viele Volleyballfertigkeiten vergessen wurden, konnte sich keiner der Anwesenden erklären. Mit 25:22 verloren die Volleyballfreunde diesen Abschnitt. Dabei hätte man durch einen Satzgewinn schon das Ticket zur Sachsenmeisterschaft gelöst gehabt. Im anschließenden Tiebreak ging es zwischen beiden Mannschaften hin und her. Am Ende hatten die Jungs aus Bautzen mit 15:11 wiederum die Nase vorn. Die Köpfe der Blau Weißen hingen vor Enttäuschung sehr, sehr tief.

Beim dritten Spiel zwischen Zittau und Hoyerswerda hingen die Trauben für unsere Jungs noch zu hoch. Gerade mal neun Punkte wurden im ersten Satz erspielt. Derart wollten sich die Elsterstädter aber nicht aus dem Turnier verabschieden. Im zweiten Satz wurde wieder ordentlicher Volleyball gespielt. Beide Teams zeigten Einsatzfreude und großen Spaß an der Sache. Bei 25:24 hatten unsere Jungs sogar Satzball (bei Zittau standen die gleichen Jungs auf dem Parket wie im ersten Satz!)! Durch individuelle Fehler der Blau Weißen zog Zittau allerdings noch vorbei und gewann 28:26.

Das Fünkchen Hoffnung auf die Silbermedaille und damit die Teilnahme an der Sachsenmeisterschaft war damit ebenfalls zerschlagen. Die Blau Weißen haben an diesem Tag viel Lehrgeld gezahlt, war es doch für alle Spieler die erste Bezirksmeisterschaft überhaupt. Zwei Spieler sind sogar noch in der U12 aktiv und haben sich schon den Herausforderungen der Großen gestellt. Vor diesem Hintergrund haben die Jungs viele wertvolle Erfahrungen und Eindrücke gewinnen können, um bei den nächsten Turnieren sicherer und auch erfolgreicher zu sein. 

HS/SD