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Heimvorteil nicht genutzt

Von Steffen DutschmannCa. 2 Min. Lesezeit

Die U14-Mädels der Volleyballfreunde Blau Weiß Hoyerswerda gingen am vergangenen Sonntag, bei den Kreismeisterschaften in eigener Halle, mit der Bronzemedaille nach Hause. Platz 1 sicherte sich die erste Mannschaft des MSV Bautzen und die Silbermedaille die zweite Vertretung der Bautz’ner. In beiden Spielen der Blau Weißen gewann der Gegner jedoch erst im Tiebreak. Im ersten Spiel gegen Bautzen II lief die Abstimmung der neu formierten U14-Mannschaft noch nicht rund. Dennoch gelang durch eine kämpferische Leistung in der Endphase des ersten Satzes ein 26:24 Erfolg. Mit dieser Rückenstärkung sollte der zweite Satz ebenso angegangen werden. Statt weiter mit Elan und Einsatzwillen zu agieren, verfiel die gesamte Mannschaft im Laufe des Satzes in Lethargie. Eine völlig unnötige 25:23 Niederlage war die Folge. Der Tiebreak konnte lange Zeit offen gestaltet werden, bevor die Gäste einen Zwischenspurt einlegten und verdient mit 15:12 gewannen. Nun hieß es gegen die erste Vertretung der Bautzner Mädels doch noch die direkte Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft zu buchen, da diese ihre zweite Mannschaft im ersten Spiel des Tages klar mit 2:0 bezwungen hatte. Die Hoyerswerdschen standen vor einer schier unmöglichen Aufgabe. Mit dem Rücken zur Wand spielten die Mädels um Trainer Hagen Schmaler, aber auf einmal einen sehr passablen Volleyball. Der Gegner wurde in allen Belangen vorgeführt. Neben starken Aufschlägen war die Laufbereitschaft zum Ball eines der großen Pluspunkte in diesem Satz. Den Blau Weißen war durch das 25:19 klar – wir können mithalten. Wie auch schon im ersten Spiel der Volleyballfreunde war der zweite Satz das genaue Gegenteil zum Vorherigen. Die VFH-Mädels wurden mit 11 Punkten regelrecht „aus der Halle gefegt“. Im anschließenden Tiebreak bäumten sich die Spielerinnen um Kapitänin Vivien Schuster noch einmal auf. Mit starker Unterstützung der anwesenden Eltern reichte es jedoch nur zu 10 Punkten. Damit war die direkte Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft endgültig passee. Jetzt gilt es über den Umweg – Qualirunde Mitte September – doch noch den Weg in die nächste Runde zu erreichen. Mit mehr Konstanz im Spielaufbau und dem nötigen Biss sollte dies ein realistisches Ziel sein.

HS

Foto: privat

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