Zum fünften Spieltag der Regionalligasaison 26/27 schlugen die Volleyballfreunde Blau-Weiß am 24.10. zur später Stunde (Anpfiff 20:00 Uhr) beim USV TU Dresden auf.
Verzichten musste Trainer Alexander Philipp kurzfristig auf Gregor Schillmann und weiterhin auf Till Fischer, Christian Heymann, Markus Zillich und Marc Schuppang . Bis auf Till Fischer werden die anderen aber kurzfristig wieder zur Verfügung stehen können.
Da der Gastgeber auch noch nicht richtig in der Saison angekommen zu sein schien (1 Sieg aus 5 Spielen), erhoffte sich der Aufsteiger aus Ostsachsen nun endlich die ersten Punkte einsammeln zu können.
Mit Lunardy Pulvett im Zuspiel, Wilhelm Pächnatz und Vincent Mittelstraß als Mittelblocker, Tommy Hilse und Sebastian Haberl auf Außen sowie Maximilian Krengel als Diagonalangreifer sollte dies gelingen. Komplettiert wurde die Starting-Six durch Libero Max Sens.
Mit Andre Lemke, Tino Jautze, Jakob Nahr und Eric Beyer standen dem Coach, anders als zu zuletzt, auch Alternativen auf der Bank zur Verfügung.
Trotz stark verbesserter Annahmequalität gerieten die Blau-Weißen früh in Rückstand (3:8). Und die Verunsicherung war deutlich zu spüren. Entweder vermochten es die Angreifer nicht die Angriffe im gegnerischen Feld unterzubringen oder Lunardy Pulvett haderte mit seinen Passentscheidungen. Über die Stationen 7:10, 10:17 und 17:21 war der USV weit genug weg, um den Satz entspannt mit 20:25 für sich zu entscheiden.
Auch Satz zwei begann mit unveränderter Aufstellung nervös und zwang den Trainer bei 2:6 zur ersten Auszeit. Danach lief es besser und bei 10:9 verbuchte der Aufsteiger die erste Führung in dieser Begegnung. So komisch es klingt, aber es sollte auch die letzte sein. Auf alles was die Volleyballfreunde versuchten, hatten die routinierten Dresdner die bessere Antwort. Mit Yannik Merte (Diagonalangreifer) und Erik Grosche (Außenangreifer) konnten sich diese zudem auch aus schwierigen Situationen befreien. Auch die taktischen Wechsel auf Hoyerswerdaer Seite brachten keine Wende. Zwar war man zum Ende des Satzes noch auf Tuchfühlung (18:20), aber musste dann enttäuschender Weise auch den zweiten Durchgang mit 19:25 abgeben.
Ähnlich lief es dann auch im dritten Abschnitt. Wieder zogen die TU´ler früh davon (5:10) und die Zusestädter haderten mehr mit sich als mit dem Gegner. Die mitgereisten Fans mussten demzufolge das glanzlose 18:25 der Blau-Weißen betrachten.
Die MVP-Medaille in Silber erspielte sich Lunardy Pulvett. Die goldene errang auf USV-Seite der gebürtige Hoyerswerdaer René Schmidt.
Die 0:3-Auswärstniederlage bedeutet, dass die Volleyballfreunde weiter auf die ersten Punkte in der Saison warten müssen. Die nächste Chance bietet sich bereits am kommenden Sonntag (14:00 Uhr). Vor heimischer Kulisse darf sich der Aufsteiger mit den ebenfalls punktlosen Thüringer Nachwuchsstars messen.
VfBW spielte mit: Eric Beyer, Sebastian Haberl, Tommy Hilse, Tino Jautze, Maxilian Krengel, Andre Lemke, Vincent Mittelstraß, Jakob Nahr, Lunardy Pulvett, Wilhelm Pächnatz, Max Sens.



