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Letzter Spielbericht 1. Damen

Von Steffen DutschmannCa. 2 Min. Lesezeit

Tschüss Blau – Weiß Mädchen – es war schön mit euch !

Der etwas andere Spielbericht

Es schwang schon ein wenig Wehmut mit, als am Samstagabend in Dresden das letzte Saisonspiel der ersten Damen der Volleyballfreunde Blau – Weiß abgepfiffen wurde. Damit endete nicht nur eine Spielserie sondern auch die Existenz einer Mannschaft in dieser jetzigen Form. „Ich kann es den Mädchen überhaupt nicht verübeln, dass jetzt erst einmal wichtigere, persönliche, Dinge im Vordergrund stehen.“ so ein etwas enttäuschter Trainer Rüdiger Nobel, der die Mannschaft erst zu Saisonbeginn übernommen hat. „Wir haben mit 14 Spielerinnen begonnen, dann kam noch Madlen Schleif zurück aber dann begann auch die Abkehr wegen Studium, Ende des Babyjahres, Beruf, Wohnortwechsel und künftigen Mutterfreuden“, so Nobel. Die noch zurückbleibenden 3 Mädchen werden in der kommenden Saison die 2. Mannschaft verstärken und ihr hoffentlich zu den lang ersehnten Erfolgserlebnissen mit verhelfen können. Wenn auch nicht immer alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ zwischen Mannschaft und Trainer war, weil die Ansprüche zwischen beiden oft zu unterschiedlich ausfielen, gab es doch überwiegend eine harmonische und lange, auch erfolgreiche Zusammenarbeit. „Ich wünsche allen meinen Spielerinnen für die Zukunft in allen Bereichen des Lebens alle Gute und würde mich über ein Wiedersehen, am liebsten natürlich auf dem Volleyballparkett, sehr freuen.“, verabschiedete sich der Trainer.
Ach so, gespielt wurde am Samstag ja auch noch, denn die Blau – Weißen hätten mit einem Sieg gegen GW Dresden – Coschütz die Saison auf einem Nichtabstiegsplatz beenden können. Aber daraus wurde nichts. Wie in den letzten Spielen riss wieder einmal die Kette der individuellen Fehler nicht ab und viel zu wenig schöne Aktionen bekam der Trainer zu sehen. Obwohl Spielführerin Caro Gropler pausenlos ihre Mitspielerinnen zu puschen versuchte, die Resonanz blieb gering. Als dann noch der Sieg des DSSV III in Pirna die Runde machte, war auch der letzte Funken verglüht. Nach 78 Minuten und einem verdienten 3:1 ( 19; -20; 11, 12 ) für die Gastgeberinnen ging der Vorhang für die Hoyerswerdaerinnen endgültig zu.

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