Am 1. November 2026 ging es für die Blau-Weiß-Mädchen zur Qualifikation für die Bezirksmeisterschaften nach Görlitz. Mit vier Spielen stand ein langer und anspruchsvoller Turniertag bevor.
Im ersten Spiel traf die Mannschaft auf Weißwasser/Boxberg. Von Beginn an waren die Blau-Weiß-Mädchen deutlich überlegen und konnten das Spiel souverän mit 25:12 und 25:10 für sich entscheiden. Trotz des klaren Ergebnisses zeigte sich aber bereits, dass noch einige eigene Fehler abgestellt werden mussten. Vor allem bei den Aufschlägen und der Blockabsicherung ließ das Team noch einige Punkte liegen.
Im zweiten Spiel gegen Zittau zeigte sich dann eine deutliche Verbesserung. Die Absprache auf dem eigenen Feld funktionierte wesentlich besser und sorgte für mehr Sicherheit im Spielaufbau. Besonders erfreulich war der Einsatz unserer drei Zuspielerinnen, die sich abwechselten und jeweils versuchten, die Angreiferinnen bestmöglich einzusetzen. Mit viel Einsatz und einer deutlich besseren Teamleistung gingen beide Sätze mit 25:17 an Blau-Weiß.
Auch im Überkreuzspiel gegen Kunnersdorf zeigte die Mannschaft, dass sie sich im Turnier immer besser zurechtfand. Kunnersdorf hatte einige größere Spielerinnen in seinen Reihen und überzeugte zudem mit einer guten Annahme. Davon ließen sich die Blau-Weiß-Mädchen jedoch nicht beeindrucken. Mit sicherem Spielaufbau und gezielten Angriffsschlägen konnten sie immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr finden und sich erfolgreich durchsetzen.
Nach einer kurzen Pause stand schließlich das Finale gegen den späteren und verdienten Turniersieger aus Rothenburg an. Die Rothenburgerinnen traten mit sehr vielen großen Spielerinnen an und dominierten vor allem den ersten Satz. Bei Blau-Weiß schlichen sich erneut deutliche Probleme in der Annahme ein, sodass der erste Satz klar mit 12:25 verloren ging.
Für den zweiten Satz wurde deshalb umgestellt. Die Veränderungen zeigten Wirkung: Das Spiel entwickelte sich zu einem echten Ping-Pong-Duell, bei dem die Führung mehrfach wechselte. Beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt. Bis zum Stand von etwa 14 Punkten war die Partie völlig offen, ehe Rothenburg die entscheidende Wende schaffte. Mit einem variantenreichen Angriffsspiel setzte der Gegner die Blau-Weiß-Mädchen zunehmend unter Druck und konnte sich schließlich absetzen.
Trotz der Finalniederlage können die Mädchen mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Besonders die deutliche spielerische Steigerung von Spiel zu Spiel, die bessere Kommunikation machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Es haben erfolgreich gespielt: Merle Kciuk, Heidi Kühne, Chelsea Bartel, Fleur Benics, Nelly Richter, Luisa Klein und Henrietta Rehor.



