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Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller

Von Steffen DutschmannCa. 2 Min. Lesezeit
2020-02-22 Volleyballfreunde Blau - Weiß Hoyerswerda in blau schwarz - Blau Weiß Freital in blau 2:3 Foto: Werner Müller

Mit einen Minimalkader von sechs Spielern ging es für die erste Mannschaft der Volleyballfreunde nach Pirna zum Zweitplatzierten der Sachsenklasse. Nachdem Pirna das erste Spiel mit einem 3:0 gegen Coswig-Meißen problemlos gewann, mussten die Blau-Weißen nun gegen den hochmotivierten Gastgeber antreten.
Den ersten Satz gewannen die Blau-Weißen mit guter Feldabwehr, gezielten Aufschlägen und solidem Angriffsspiel nach einer halben Stunde mit 25:23. Besonders Marius Tietz konnte hierbei einige gute Akzente setzen.
Bis zur Mitte des 2. Durchgangs hatten die Blau-Weißen sich einen Vorsprung erspielt, dann brachte eine starke Aufschlagsserie von Pirna die Elsterstädter so in Bedrängnis, dass der Satz doch noch verloren ging (17:23).
Im Satz drei erwischten die Blau-Weißen einen schlechten Start und lagen schnell zurück (3:7). Im Anschluss stabilisierten sie ihr Spiel, konnten jedoch den Rückstand nach 24 Minuten nicht mehr aufholen (20:25).
Mit dem Rücken zur Wand ging es in den vierten Abschnitt. Direkt zu Beginn gingen die Gäste in Führung (10:7), anschließend konnte Lukas Thiem mit mehreren Blockaktionen die Mannschaft vorantreiben. Am Ende des Satzes stand ein deutlicher Sieg (25:16) zu Buche.
So ging es zum achten Mal in dieser Saison in den Tiebreak. Mit einem sehr guten Start gingen die VF in Führung (4:0), Pirna konterte aber direkt und konnte zum 4:4 ausgleichen. Im Anschluss ließen sich die Volleyballfreunde nicht beeindrucken und gingen wiederum mit vier Punkten in Führung. Bei 8:4 wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Dann kämpfte sich Pirna wieder heran und sorgte bei 11:11 wiederum für den Ausgleich. Daraufhin nahmen die Blau-Weißen eine Auszeit und gingen anschließend mit 13:11 wieder in Führung. Diesen Vorsprung verteidigten die Blau-Weißen dann bis zum Abpfiff und konnten nach 114 Minuten als Sieger das Parkett verlassen.
Trotz der immer noch prekären Tabellensituation konnte die Mannschaft vor allem durch eine positive Stimmung im Team, gute Angriffe, allen voran Vincent Mittelstraß im Außenangriff, aber auch eine stabile Annahme punkten. Nun geht es in 14 Tagen zu Hause gegen Cotta und Laußnitz und mit dem Schwung aus dem Pirna-Sieg sollten durchaus weitere Zähler dazukommen.
VFBW: Gregor Schillmann, Markus Zillich, Vincent Mittelstraß, Marius Tietz, Lukas Thiem und André Lemke (Kapitän) und Cordula Göbel (Coach).

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