Home » 1. Herren » Deutliche Niederlage im letzten Auswärtsspiel

Die 1. Männermannschaft der Volleyballfreunde Blau-Weiß Hoyerswerda quält sich weiter durch die Spielserie. Auch im letzten Auswärtsspiel der Sachsenliga-Saison konnten die Spieler von Trainer Alexander Philipp keinen Sieg erzielen. Die Niederlage am vergangenen Samstag beim TSV 76 Leipzig war dabei bereits die 14. im 14. Spiel. Die gezeigte Leistung, vor allem in den ersten beiden Sätzen, macht wenig Hoffnung, dass die Zusestädter in zwei Wochen noch den für die Ehre wichtigen Sieg erringen können.
Das Spiel begann mit veränderter Aufstellung. Für den verhinderten Silvio Panoscha rückte David Reining auf die Diagonalposition. Das Außenangreiferduo bildeten Sven Besser und der wiedergenesene Holger Brosche. Leicht angeschlagen versuchte Andre Lemke im Zuspiel das Spiel mit schnellen Pässen zu gestalten und seine Mittelblocker (Steven Wildt, Markus Zillich) in Szene zu setzen. Dieses Vorhaben konnte in Durchgang 1 nie umgesetzt werden. Aus einer katastrophalen Annahmeleistung heraus waren nur hohe Pässe auf die Außen möglich. Der hochmotivierte Gastgeber aus Leipzig konnte seine Blockqualität leicht ausspielen und machte es den Gäste – Angreifern extrem schwer, einen direkten Punkt zu erzielen. Frühzeitig mussten die Gäste abreisen lassen (4:8). Über die Stationen 4:10, 4:16 und 7:18 bahnte sich das Debakel für die Volleyballfreunde an. Selbst das Minimalziel (wenigstens 10 Punkte) konnte nicht erreicht werden. Nach desolaten 17 Minuten stand ein peinliches 8:25 fest. Abhacken und Weitermachen konnte jetzt nur die Devise sein. Mit gleicher Startformation ging es in den zweiten Satz. Leipzig, in fast allen Elementen überlegen, spielte solide und unaufgeregt weiter. Auf der Hoyerswerdaer Feldseite musste jeder Punkt hart erarbeitet werden. Die meisten Ballwechsel waren aber immer wieder von individuellen Fehlern geprägt. Zur Mitte des Satzes war der Gastgeber schon 5 Punkte in Front. Ein kurzes Aufbäumen (13:15) verpuffte durch einen Aufschlagfehler und der Negativstrudel ging wieder los. Als letzte Verzweiflungstat nahm Coach Alexander Philipp eine Auszeit (14:20) und wechselte sich für den glücklosen Holger Brosche selbst ein. Aber auch er konnte die 16:25-Niederlage nicht verhindern. An einen Sieg wollte nun keiner mehr glauben. Der noch immer motivierte Blau-Weiß-Trainer wollte das Spiel nicht so einfach herschenken und versuchte in der Satzpause, seine Männer wieder aufzurichten. Mit deutlich mehr Biss und Freude schien Durchgang drei besser zu laufen. Eine frühe 3-Punkte-Führung (5:2) brachte ein wenig Sicherheit und es entwickelte sich ein Spiel auf etwa gleichem Niveau. Mit spürbaren Kampfgeist des Teams und cleveren Pässen von Zuspieler Andrè Lemke setzten sich die Volleyballfreunde mit 15:9 ab. Vor allem die Mittelangreifer Steven Wildt und Markus Zillich setzten den einen oder anderen Glanzpunkt. Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Leipziger nicht mit Bestbesetzung spielten. Und diese wollten ihren Klassenerhalt nicht gefährden und wechselten den etatmäßigen Außenangreifer wieder hinein. In der Folge holten die Gastgeber Punkt um Punkt auf und glichen zum 15:15 aus. Das nun ansehnliche Spiel wog nun hin und her. Dennoch hatten die Leipziger immer die bessere Lösung und gewannen nach kampfbetonten 25 Minuten auch den dritten Satz (25:23).
Über die ersten beiden Sätze muss bei den Volleyballfreunden gesprochen werden. Auch wenn der Tabellenletzte als Absteiger feststeht, darf sich ein Team nicht so präsentieren. Chance zur Widergutmachung haben die Volleyballfreunde am 07.04. in heimischer Halle. Gegen den SV Kreuzschule (8.) und Tabellenführer Krostitz besteht die letzte Chance, sich mit einem Sieg aus der Sachsenliga zu verabschieden.
VFBW spielten mit: S. Wildt, A. Lemke, D. Reining, M. Zillich, S. Besser, H. Brosche, A. Goering, A. Philipp.

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