Home » 1. Damen » Ein blaues Auge für den Spitzenreiter

Die Zweite der VF BW Hoyerswerda verliert 1 Zähler gegen Niederoderwitz, Räckelwitz patzt ebenfalls, nur Kaupa bleibt dran; Blau-Weiß Damen in Görlitz chancenlos

Sie wollten 6 klare und vor allem einfache Punkte gegen vermeintlich schwache Gegnerschaft. Aber da hatten die Männer der Reserve der VB BW Hoyerswerda die Rechnung ohne den TSV Niederoberwitz (Platz 7 in der Tabelle) gemacht. Es musste sich angefühlt haben, wie ein Biss aus einem Mäuseloch, als die Gäste nach zwei Durchgängen auf einmal 2:0 führten. Viel zu lässig, ohne Aggressivität im Block und mit vielen technischen Fehlern im Service und im Zuspiel agierten die Hausherren. So konnte ein Spitzenreiter nicht auftreten ! Erste als es ernst zu werden schien, rissen sich die Männer um den wieder guten Silvio Panoscha zusammen und gewannen die Sätze 3 bis 5 zum knappen 3:2-Sieg jeweils klar. Im zweiten Spiel gegen Schlusslicht OSC Löbau gab es dann nach einer reichlichen Stunde das erwartete und deutliche 3:0 (15,15,20). Da Victoria Räckelwitz in Kunnersdorf ebenfalls nur zu schmeichelhaften 3:2-Sieg kam, bleiben die Männer um den weiter verletzten Kapitän Peter Hoffmann mit 2 Punkten Vorsprung Tabellenführer der Bezirksliga Männer. Neuer Zweiter ist nun Kaupa/Neuwiese, das SV Großdubrau und MSV Bautzen II mit jeweils 3:0 besiegte. Räckelwitz ist im Kampf um den Titel auf Platz 3 abgerutscht.
Für Blau-Weiß spielten: Sven Steinhäuser, Silvio Panoscha, Sebastian Ullmann, Frank Krause, Tobias Bräuer, Philipp Babst, Thorbjörn Klinkhart, Jens Richter (L), Alexander Philipp.

Die Damen der VF BW Hoyerswerda wollten eigentlich beim Mitaufsteiger CVJM Görlitz ihren 5. Sieg ins Auge fassen, aber es gab die 6. und noch dazu klare 0:3 (-10,-22,-19)-Niederlage. Ungewöhnlich viele Ungenauigkeiten in Annahme und Angriff haben verhindert, dass die Hoyerswerdaer Frauen zu ihrem normalen Leistungsvermögen finden konnten. Im 2. Satz war streckenweise das Spielvermögen sichtbar, aber es reichte nicht, eine grundlegende Sicherheit zu finden, zumal die Görlitzerinnen, die in komplett möglicher Mannschaftsstärke antraten, den Druck sehr hoch hielten.
Die Mädels von Trainer Harald Fey bleiben weiterhin 3 Zähler und einen Platz vom Abstieg entfernt, haben aber immerhin noch 8 Spiele, davon 4 Heimauftritte.
Für Blau-Weiß spielten: Cindy Keller, Karolin Schuricht, Linda Jokusch, Deborah Steglich, Daniela Frenzel, Katrin Urban und Fanny Hassemeier.

Die Damen vom SV Kaupa/Neuwiese schwimmen weiter auf einer kleinen Erfolgswelle (4 Siege aus den letzten 5 Spielen ), denn diesmal gewannen sie gegen TSV Kunnersdorf und MSV Bautzen II mit jeweils 3:1. Damit konnten sich die Kaupa-Mädels um drei Tabellenplätze auf Rang 4 nach vorn arbeiten.